18. Grand Prix Berlin 2007
Trap- und Skeetschützen aus elf Nationen trafen sich in Hoppegarten

Trap- und Skeetschützen reisten zum „18. Grand Prix Berlin 2007“ 01.-02. September in Hoppegarten an. Sie kamen aus elf Nationen: BRD, Schweden, Luxemburg, Norwegen, Litauen, Niederlande, Tschechien, Dänemark, Österreich, Großbritannien, Neuseeland.

Unter den 93 Startern waren vier Frauen. Von ihnen schnitt die Litauerin Daina Gudzineviciute am besten ab. Sie kam mit 180 von 200 möglichen Treffern auf den elften. Platz in der Klasse A der Trapschützen. Daina ist den Start unter Männern gewohnt, in Litauen beteiligen sich wenige Frauen am Wurfscheibenschießen. Sie kommt seit 1985 nach Hoppegarten. Für sie ist Hoppegarten die beste Vorbereitung auf die Weltmeisterschaft in Zypern am kommenden Wochenende. Bereits vor ihrem Olympiasieg 2000 in Sydney trainierte sie in Hoppegarten.

Auch andere leistungsstarke Schützen nutzen Hoppegarten zur Vorbereitung auf große Meisterschaften weil hier modernste Technik, Organisation und Betreuung das optimal sichern.

Die Finales der Klassen A waren mit hochdekorierten Schützen besetzt. Geschossen wurde im Finale auf Flash-Wurfscheiben die bei Treffer bunten Staub auswerfen.

Sieger im Skeet wurde der mehrfache englische Meister John Mc Carthey (Vorkampf 187 Treffer, Finale 22 Treffer) vor dem Dritten der tschechischen Meisterschaft Petr Libovicky (Vorkampf 184 Treffer, Finale 23 Treffer).

Sieger im Trap wurde Marc Pöhlitz (Vorkampf 193 Treffer, Finale 23 Treffer), der bei den Deutschen Meisterschaften mit der Mannschaft des Schützenclub Diana Berlin die Slbermedaille der Herrenkonkurrenz gewann, vor dem sechsfachen schwedischen Meister Thomas Pantzare (Vorkampf 191 Treffer, Finale 24 Treffer).

Ferdinand Sachse, Referent Öffentlichkeitsarbeit

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