30. Bundesjugendtag des Deutschen Schützenbundes in der Hauptstadt Berlin
Schützenverband Berlin-Brandenburg war Gastgeber

Das Vorhaben, im Rahmen des Bundesjugendtages auch den Masters-Cup durchzuführen, ist mit Erfolg zum ersten Mal vom Schützenverband Berlin-Brandenburg realisiert worden. Vom 21. – 23. September war der kleinste Landeschützenverband des Deutschen Schützenbundes Gastgeber für die aus der ganzen Bundesrepublik angereisten Delegierten des 30. Bundesjugendtages und die Mannschaften des Masters-Cup 2007.

Mit einer Podiumsdiskussion zur Frage der Akzeptanz des Schießsportes in Gesellschaft und Schule unter Teilnahme des Präsidenten des Landessportbundes Berlin, Peter Hanisch, wurde die Delegiertenversammlung des 30. Bundesjugendtages in der „Villa Schützenhof“ in Spandau eröffnet. Der Schützenhof ist Sitz der 1334 gegründeten traditionsreichen „Schützengilde zu Spandau“.

Der Delegiertenversammlung lag ein Antrag auf Änderung der Jugendordnung vor. Danach sollen dezentrale Arbeitskreise der Landesjugendsprecher in den Bereichen Nord, Mitte und Süd der Bundesrepublik gebildet werden – das wurde einstimmig angenommen. Mit einer Gegenstimme wurde beschlossen drei gleichberechtigte Jugendsprecher als Mitglieder des Bundesjugendvorstandes zu wählen. Bisher waren zwei Jugendsprecher und zwei stellvertretende Jugendsprecher Mitglied im Bundesjugendvorstand.

Die Umbenennung des Jugendsekretärs des Deutschen Schützenbundes in „Jugendreferent“ des Deutschen Schützenbundes wurde einstimmig gebilligt.

Zu Bundesjugendsprechern wurden anschließend gewählt: Jennifer Leider, wiedergewählt wurde Mareike Schomacker und in Abwesenheit nach Videovorstellung Patrik Tetzlaf.

Einstimmig wurde die Durchführung der Delegiertenversammlung und des Masters-Cup 2009 in Füssen/Südbayern beschlossen. 

Das Bundesjugendkönigsschießen 2008 wird am 6. September im Rahmen der Deutschen Meisterschaften in München stattfinden.

Zum dritten Mal in Folge gewann die Mannschaft des Württembergischen Schützenverbandes den Masters-Cup. Die Württemberger fanden wie die Mehrheit ihrer Kontrahenten aus den übrigen Bundesländern die Durchführung des Masters-Cup im Rahmen des Bundesjugendtages sehr anregend, besonders für die jüngsten Teilnehmer. Die Zusammensetzung der Mannschaften aus je drei Bogen-, Luftgewehr- und Luftpistolenschützen ist nach ihrer Ansicht fördernd für die Entwicklung des Teamgeistes. Wettkampfstätte war die Anlage am Kirschweg in Berlin Alt-Glienicke.

Ergebnisse Masters-Cup:

1. Platz Württembergischer Schützenverband 832 Punkte (bessere letzte Serie)
2. Platz Bayrischer Schützenbund 832 Punkte
3. Platz Westfälischer Schützenbund 823 Punkte
4. Platz Pfälzer Sport-Schützenbund 810 Punkte
5. Platz Schützenverband Berlin-Brandenburg 806 Punkte
9. Platz Brandenburger Schützenbund 796 Punkte

insgesamt 14 teilnehmende Mannschaften der Landesschützenbünde

Geehrt wurde Gernot Eder mit der höchsten Auszeichnung welche die Deutsche Schützenjugend zu vergeben hat – der Jugendehrennadel. Damit wird sein Engagement für die Förderung der Schützenjugend gewürdigt.

Mit Standing Ovations verabschiedeten die Delegierten Ruth Bruchhäuser. Sie hat die Entwicklung der Schützenjugend als Jugendsekretärin des Deutschen Schützenbundes über 30 Jahre maßgeblich mitgestaltet. Anfang 2007 ging sie in den Ruhestand.

Die stellvertretende Bundesjugendleiterin Sylvia Weller trat aus beruflichen Gründen von ihrer Funktion zurück. Kommissarisch übernimmt der 1. Landesjugendleiter des Bayrischen Schützenbundes, Josef Locher, diese Aufgabe bis zur nächsten Wahl.

Der 2. Landesjugendleiter Bayerns, Daniel Schirmer, lud zum Shooty-Camp vom 9. bis 12. Mai 2008 in Eibelstadt im Würzburger Land in Bayern ein.

Zum Abschluss des Bundesjugendtages dankte Bundesjugendleiter Dirk Eisenberg den Organisatoren des gastgebenden Schützenverbandes Berlin-Brandenburg für die einfallsreiche Gestaltung des 30. Bundesjugendtages und des Masters-Cup in der Hauptstadt Berlin.


Bundesjugendleiter Dirk Eisenberg (rechts im Bild) dankte den Berliner Organisatoren.
Von links: Rolf Grötzner, Präsident des SVBB; Karin Christopeit, Landesjugendleiterin des SVBB; Nicole Schulz, Schriftführerin des SVBB.


Ferdinand Sachse, Referent Öffentlichkeitsarbeit

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