Eine DSZ gehört in jedes Vereinsheim

Liebe Schützinnen und Schützen,

die Deutsche Schützen Zeitung ist nicht nur das offizielle Verbandsorgan des Deutschen Schützenbundes, sie ist darüber hinaus ein sehr informatives und modernes Magazin. Die Schützen werden über das Geschehen im Schießsport mit der DSZ umfassend informiert. Das scheint jedoch vielen unserer 1,5 Millionen Mitglieder und Vereinsvorständen nicht bewusst zu sein.

Jetzt ist die Zeit, wo die Vereine ihre neuen Mitgliedermeldungen abgeben. Ich bitte doch darum, dass zu dieser Gelegenheit die Schützenmeister sich Gedanken machen, zum neuen Jahr auch die DSZ zu abonnieren. Denn die Zeitung sollte jeder Sportleiter monatlich lesen, und zumindest ein Exemplar gehört in jedes Vereinsheim. Ich bitte die Vereinsvorstände in dieser Richtung um eine wohlwollende Betrachtung der Frage eines DSZ-Abonnements.

Für den DSB steht jetzt die Vorbereitung der Olympischen Spiele 2008 in Peking im Mittelpunkt. Wir können und werden für dieses wichtige sportliche Großereignis die Sportler nur nach bestem Wissen und Gewissen unterstützen, und das wollen und werden wir leisten. Dabei ist gerade in unserem Sport die psychologische Seite verstärkt zu berücksichtigen. Die Schützen wie ihre Trainer verstehen ihr Handwerk, da gibt es überhaupt keine Diskussion. Doch die Hilfe von Sportpsychologen kann in den in Peking zu erwartenden engen Wettkämpfen den Ausschlag im Kampf um die Medaillen geben. Wir wollen alles daran setzen, den Sportlern in dieser Hinsicht zur Seite zu stehen.

In Richtung Schützenmuseum sind wir in den letzten Wochen zwei wichtige Schritte vorwärts gekommen. Wir haben es erreicht, dass wir für das Schützenmuseum auf Schloss Callenberg bei Coburg ein Hinweisschild an der Autobahn aufstellen durften. Das finde ich als Dauerwerbung herausragend. Der neue bayerische Ministerpräsident Günther Beckstein hat noch in seinem vorherigen Amt als Innenminister sehr entscheidend dazu beigetragen, dass wir dies erreicht haben. Außerdem ist jetzt die Fusion mit dem Förderverein der Gründungsstätte des Deutschen Schützenbundes in Gotha vollzogen worden. Nachdem auch die Unterstützung des Schützenmuseums in den Vereinszweck aufgenommen worden ist, sind wir hier auf einem guten Weg – auch wenn ich weiß, dass viele weitere große Aufgaben auf den Förderverein zukommen.

Ich möchte in der jetzt beginnenden Vorweihnachtszeit gar nicht so sehr an Ihr Spenderherz appellieren. Viel zu viele Aufrufe für gemeinnützige und mildtätige Zwecke kursieren in diesen Wochen. Doch das Deutsche Schützenmuseum und die Stiftung Deutscher Schützenbund, die mit 16.000 Euro an Zinserträgen nach meinem Dafürhalten viel zu wenig Geld in diesem Jahr abwarf und damit ausgeben konnte, sind weiterhin auf Ihre Spenden angewiesen. Wenn Sie sich beim Einkauf der Silvesterraketen oder im Februar bei der Planung der Faschingsfeier daran erinnern, dass es sowohl Schützenmuseum wie Stiftung gibt und Sie den einen oder anderen Euro dann für diese guten Zwecke spenden, freue ich mich sehr.


Josef Ambacher
Präsident Deutscher Schützenbund