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Spannendes Finale zum Abschluss der ersten Freihand-Ranglistensaison

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Mit dem dritten Wettkampf und dem anschließenden Finale ist die erste Saison der Freihand-Rangliste des Schützenverbandes Berlin-Brandenburg zu Ende gegangen. Das neue Format bot Schützinnen und Schützen mit Luftgewehr und Luftpistole über das Jahr hinweg drei zusätzliche Wettkampfmöglichkeiten und sorgte beim abschließenden Finale noch einmal für besondere Spannung.

Beim dritten und letzten Vorkampf bei den Schützengilden Berlin und Charlottenburg gingen noch einmal 14 Luftgewehr- und 11 Luftpistolenschützinnen und -schützen an den Start. Über die gesamte Ranglistensaison hatten sich 18 Schützinnen und Schützen mit dem Luftgewehr und 20 mit der Luftpistole an den Vorkämpfen beteiligt. Krankheitsbedingte Absagen und weitere Verhinderungen sorgten dafür, dass beim letzten Wettkampf nicht mehr alle zuvor gestarteten Teilnehmenden dabei sein konnten.

Für die Gesamtwertung wurden die jeweils zwei besten Ergebnisse aus den drei Wettkämpfen berücksichtigt. Die sechs Bestplatzierten jeder Disziplin qualifizierten sich anschließend für das Finale.

Luftgewehr: Mira Béki gewinnt spannendes Finale

Nach drei Vorkämpfen führte Sophie Ansorge vom SSV Bötzow die Gesamtwertung mit 1.215,0 Ringen vor Mira Béki von der NBSG (1.212,7) und Robert Bodin vom SSV Bötzow (1.206,0) an. Komplettiert wurde das Finalfeld durch Isabel Vaorin (ASG Brandenburg), Michael Rosenau (SSV Bötzow) und Katinka Szalai (NBSG).

Im Finale wurden die Ergebnisse der Vorkämpfe auf null gesetzt. Nach einer Serie von zehn Schüssen begann die Eliminationsphase, in der nach jeweils zwei weiteren Schüssen die jeweils letztplatzierte Person ausschied.

Und damit war für die Finalisten alles wieder offen. Robert schied als Erster aus und belegte Platz 6. Überraschend erwischte es anschließend auch die Vorkampfsiegerin Sophie, die das Finale auf Rang 5 beendete. Mit Michael folgte ein weiterer Schütze des SSV Bötzow auf Platz 4.

Im Kampf um die Medaillen setzte sich schließlich Katinka gegen Isabel durch und sicherte sich die Silbermedaille. Gold ging an Mira, die damit für die NBSG den ersten Platz holte. Isabel komplettierte das Podium auf Rang 3.

Luftpistole: Entscheidung fällt mit dem letzten Schuss

Auch bei der Luftpistole blieb es bis zum Ende spannend. Nach den drei Vorkämpfen führte Sabine Lausch vom SV Glienicke/Nordbahn mit 1.107 Ringen vor Valerian Schneider von der Zehlendorfer SGi (1.097) und Marc Leon Fijalkowski von der SGm Strausberg (1.092). Sascha Dibowski von der SGi Tegel-Süd folgte mit 1.088 Ringen auf Rang 4, vor Simon Rust von der SGBC und Christian Schlemminger vom SV Schönholzer Heide.

Im Finale konnten die Favoriten ihre Platzierungen aus dem Vorkampf allerdings nicht einfach bestätigen. Sabine schied als Erste aus und belegte Platz 6. Simon, zunächst gut in das Finale gestartet, musste sich nach zwei schwächeren Schüssen mit Platz 5 begnügen. Auch der Vorkampfzweite Valerian konnte seine Position nicht halten und beendete das Finale auf Rang 4.

Sebastian, der als Sechstplatzierter in das Finale gerutscht war, arbeitete sich dagegen Schritt für Schritt nach vorne und sicherte sich die Bronzemedaille.

Damit standen sich im Kampf um Gold und Silber Marc Leon und Sascha gegenüber. Vor dem letzten Schuss lagen beide gerade einmal 0,1 Ringe auseinander. Trotz der Anfeuerungsrufe der Zuschauer geriet beiden der letzte Schuss etwas aus dem optimalen Trefferbereich, so dass sich Sascha auf der Zielgeraden doch noch den Sieg in der ersten Freihand-Ranglistensaison sichern konnte. Marc Leon belegte Platz 2.

Hier findet Ihr die Ergebnisse der 1. Saison (link)

Ein gelungenes Premierenjahr

Das Finale hat noch einmal eindrucksvoll gezeigt, was das besondere Format der Freihand-Rangliste ausmacht: Die Ergebnisse aus den Vorkämpfen entscheiden über den Einzug in das Finale, doch dort beginnt der Wettkampf noch einmal bei null. Damit können sich die Platzierungen innerhalb weniger Schüsse verändern und auch vermeintliche Favoritinnen und Favoriten sind nicht vor einer frühen Eliminierung geschützt.

Neben dem sportlichen Vergleich stand bei den drei Wettkampftagen auch der Austausch zwischen den Vereinen und den unterschiedlichen Disziplinen im Mittelpunkt. Das ergänzende Trainings- und Analyseangebot von Nachwuchsbundestrainerin Pistole Jördis Grabe beim zweiten Wettkampf wurde von den Teilnehmenden besonders positiv aufgenommen.

Damit findet die erste Saison der Freihand-Rangliste einen spannenden Abschluss. Der Schützenverband Berlin-Brandenburg bedankt sich bei allen ausrichtenden Vereinen sowie den zahlreichen Helferinnen und Helfern, die zum Gelingen der Wettkampfserie und des Finales beigetragen haben.

Die positiven Erfahrungen aus der Premierensaison und die Rückmeldungen der Teilnehmenden bieten nun eine gute Grundlage, um über die Fortsetzung und Weiterentwicklung des Formats zu sprechen.