Am Valentinstag war es so weit: Beim PSV Olympia Berlin stand das große Finale unserer diesjährigen Jugendsichtung an. Über mehrere Monate hinweg habt ihr euch gemessen, verglichen und Schritt für Schritt verbessert — im Endkampf zeigte sich nun, wer im entscheidenden Moment die Nerven behält.
Von den Schülerklassen bis zu den Juniorinnen und Junioren war die Sichtung auch in dieser Saison wieder stark besetzt. In den Disziplinen Luftgewehr, Luftpistole und bei den Lichtschützen wurde deutlich: Unsere Nachwuchsarbeit trägt Früchte. Seit Jahren ist die Jugendsichtung für viele von euch ein fester Termin im Kalender — und auch Vereine aus anderen Landesverbänden nehmen den Weg nach Berlin-Brandenburg gern auf sich.
Ein Finale mit Spannung
Der Höhepunkt war natürlich das klassenübergreifende Finale. Nach den offiziellen Regeln des Deutschen Schützenbundes qualifizierten sich jeweils die besten Acht — und ihr habt eindrucksvoll gezeigt, wie viel Qualität und Nervenstärke in euch steckt. Spätestens in der Eliminationsphase war die Spannung auf den Ständen deutlich zu spüren.
Die Ergebnisse sprechen für sich:
Im Luftgewehr-Finale setzte sich Thies Oskar Kummerfeld (PSV Olympia Berlin) mit starken 247,9 Ringen durch. Dahinter folgten Finn Felix Schmarje und Elea Johanna Kanzler.
Mit der Luftpistole gewann Svantje Bauer (Schützengilde 1406 Frankfurt/Oder) mit 234,6 Ringen. Platz zwei ging an Emilian Koch (ebenfalls Frankfurt/Oder), Dritte wurde Camille Pottien (SV Schönholzer Heide).
Mehr als nur Ringzahlen
Aber ihr wisst selbst: Die Jugendsichtung ist mehr als eine Ergebnisliste. Gerade in den Wintermonaten geht es darum, Wettkampfroutine zu sammeln, unter wechselnden Bedingungen zu bestehen und sich Schritt für Schritt weiterzuentwickeln. Fünf Wettkämpfe, vier Ergebnisse in der Wertung — hier zählt vor allem Konstanz.
Natürlich durften auch in diesem Jahr die Siegerehrung und unsere beliebte Tombola nicht fehlen. Neu war diesmal: Alle kamen in einen gemeinsamen Lostopf, unabhängig von der Platzierung — eine Änderung, die bei euch richtig gut angekommen ist.
Besondere Momente
Für viele von euch wurde es besonders spannend bei der Bekanntgabe des neuen Verbandskaders. Da merkt man jedes Jahr aufs Neue, wie viel Herzblut in unserer Nachwuchsarbeit steckt.
Ein echtes Ausrufezeichen war außerdem die Ehrung unserer Shooty-Mannschaft 2025. Nach vielen Jahren hat es das Team endlich wieder ins Finale geschafft — und wir finden: Das darf man auch entsprechend würdigen.
Emotional wurde es zudem bei der Verabschiedung von Karin Christopeit als Verbandstrainerin. Jugend und Jugendvorstand haben ihr einen würdigen Rahmen bereitet und Danke gesagt für ihr langjähriges Engagement für unseren Nachwuchs.
Danke — und Blick nach vorn
Unterm Strich können wir sagen: Die Erfolgsgeschichte der Jugendsichtung geht weiter. Auch in dieser Saison waren wieder deutlich über 100 Starterinnen und Starter dabei — ein starkes Zeichen.
Ein großes Dankeschön geht an die ausrichtenden Vereine und ihre Helferteams. Ohne euren Einsatz könnten wir den Jugendlichen nicht diese wichtigen Wettkampferfahrungen ermöglichen.
Die Planungen für die nächste Saison laufen bereits. Die Ausschreibung wird in Kürze veröffentlicht. Eine Änderung steht allerdings fest: Der Standort Rudow steht künftig nicht mehr zur Verfügung. Umso mehr freuen wir uns, dass der KKS den dritten Wettkampf übernehmen wird.
Wir hoffen, dass ihr aus der diesjährigen Jugendsichtung viele wertvolle Erfahrungen mitnehmen konntet — und wünschen euch für die anstehenden Meisterschaften Gut Schuss und maximalen Erfolg!
Andreas Jentzsch
Vizepräsident Jugend
Anbei findet Ihr die Bildergalerie und das Video zur Veranstaltung, die wir wieder mal von unserem Medienpartner Hauptstadtsport.TV zur Verfügung gestellt bekommen haben.
