Im Rahmen unserer Initiative „Kreis 2 vor Ort“ führte mich unser heutiger Vereinsbesuch zur Schützengilde Andreas Hofer e.V. in Berlin-Zehlendorf. Es war naheliegend, diesen traditionsreichen Verein persönlich kennenzulernen und den direkten Austausch zu suchen. Dirk Schädecke, Günther Lehmann und ich waren vor Ort.
Die Schützengilde blickt auf eine lange Vereinsgeschichte zurück. Sie wurde 1968 gegründet und trägt den Namen des Tiroler Freiheitskämpfers Andreas Hofer (1767–1810). Hofer führte 1809 den Tiroler Aufstand gegen die bayerische und französische Besatzung an und gilt bis heute als Symbol für Mut, Heimatverbundenheit, Freiheit und Verantwortungsbewusstsein. Mit der Namensgebung bringt der Verein seine Verbundenheit zu diesen Werten und den traditionellen Wurzeln des Schützenwesens zum Ausdruck. (sg-andreas-hofer.de)

Der erste Eindruck war durchweg positiv: ein kleiner, engagierter Verein mit einer angenehmen Atmosphäre und einem tollen Zusammenhalt. Besonders gefreut hat mich, dass der Verein derzeit einen jugendlichen Schützen in seinen Reihen hat, der bereits erfolgreich einen Platz auf dem Siegerpodest erreichen konnte. Dazu gratuliert der Vorstand des Kreis 2 ganz herzlich. Solche Erfolge zeigen, wie wichtig eine kontinuierliche Nachwuchsarbeit ist und wie viel Engagement hinter jeder einzelnen sportlichen Leistung steckt. Jeder Jugendliche zählt, darum freut es mich persönlich ganz besondern ihn kennenlernen zu dürfen.
Im Gespräch standen verschiedene Themen im Mittelpunkt. Natürlich spielte die Jugendförderung eine wichtige Rolle. Gemeinsam haben wir darüber gesprochen, wie junge Menschen für den Schießsport begeistert und langfristig an den Verein gebunden werden können. Ebenso war das Ehrenamt ein zentrales Thema. Wie viele Vereine lebt auch die Schützengilde Andreas Hofer e.V. von Menschen, die ihre Zeit und ihr Engagement für die Gemeinschaft einsetzen. Dieses Engagement verdient große Anerkennung. Ich habe ein wenig die Werbetrommel für Helferinnen und Helfer für die nächsten anstehenden Kreismeisterschaft 2027 gerührt. Jede Hand zählt. Es bedarf nicht nur Kampfrichter/innen, sondern oft auch nur jemanden der mithilft die Scheiben zu tauschen.
Auch die Tradition des Vereinslebens war Bestandteil unseres Austauschs. Gerade Vereine mit einer langen Geschichte leisten einen wichtigen Beitrag zum Erhalt unseres Schützenwesens und verbinden sportliche Leistungen mit gelebter Gemeinschaft.
Aus meiner Sicht verfügt der Verein über einen hervorragenden Standort. Direkt an der Clayallee, unmittelbar neben der Einfahrt des McDonald’s Drive-In, liegt das Vereinsheim an einer stark frequentierten Stelle. Besonders der Eingangsbereich bietet großes Potenzial für eine stärkere Öffentlichkeitsarbeit. Er lädt förmlich dazu ein, neugierig zu machen und „Burger-Freunde“ auf den Verein aufmerksam werden zu lassen. Hier sehe ich eine schöne Chance, den Verein künftig noch sichtbarer zu machen und neue junge Interessierte für den Schießsport zu gewinnen.
Wie viele andere Vereine steht auch die Schützengilde Andreas Hofer e.V. vor der Herausforderung, neue Mitglieder zu gewinnen. Umso wichtiger ist es, gemeinsam Ideen zu entwickeln und den Verein bei seiner Öffentlichkeitsarbeit zu unterstützen. Jeder neue Kontakt kann der Beginn einer langfristigen Vereinsmitgliedschaft sein.
Ich danke den Verantwortlichen herzlich für den offenen, ehrlichen und angenehmen Austausch. Solche Gespräche helfen dabei, die Bedürfnisse unserer Vereine besser zu verstehen und den Kreis 2 künftig noch gezielter zu unterstützen. Wir bleiben in Kontakt und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit.
Der Schützengilde Andreas Hofer e.V. wünsche ich für die Zukunft alles Gute, weitere sportliche Erfolge, engagierte Ehrenamtliche, interessierte neue Mitglieder und vor allem weiterhin viel Freude an unserem gemeinsamen Schießsport.
Gerne möchte ich auch Euch besser kennenlernen. Lass mich wissen, ob und wann es für Euch passen könnte.
Lg, und „Gut Schuss!“
Christian Arndt
Vorsitzender Kreis 2
